
Kamera:
Martin Baer
Schnitt:
Sibylle Tummescheit
Produktion:
Katrin Pieper
Redaktion:
Kathrin Brinkmann
Buch und Regie: Martin Baer
Produzentin:
Edda Baumann -von Broen
avanti media
Köthenerstr.44
10963 Berlin
Tel
030/2646134
Fax
030/2646136
Zeitschrift
"Mare"
Fotodownload
3 Fotos,
600x400 Pixel,
maximale Qualität
Top
|
|
Seit
jeher glauben Menschen, das Paradies auf Erden finden zu können. Heute
reisen viele um die halbe Welt, mit dem Ziel, ihren Traum in Erfüllung zu bringen. Neben der
Oase und dem Garten Eden wird wohl keine Landschaft und kein Ort so oft
mit dem Begriff Paradies assoziiert wie der Meeresstrand. Für den modernen Menschen liegt das Paradies irgendwo
zwischen Gauguins Tahiti und den Seychellen.
Dieser
Film sucht nach den Ursprüngen und der Entwicklung der
Paradiesvorstellung und ihren Verknüpfungen mit dem Ort Strand. Die Suche
führt von den Traumstränden der Karibik auf Jamaica und den Bahamas über
die Inselparadiese im Indischen Ozean auf den Seychellen bis hin zu den
Nordseestränden, an denen die Badekultur im 18. Jahrhundert ihren Anfang
nahm. Die Bedeutung des Südseetraums, der seinen Ausdruck in den Gemälden
Gauguins fand, wird genauso beleuchtet wie die Expansion des
Massentourismus im 20. Jahrhundert. Ist der Paradiesstrand heute der
pleasure beach in Florida
oder die überfüllte Mittelmeerküste? Der karnevaleske Typ des
Strandbesuchers würde dem sofort zustimmen, die kontemplativen
Paradiessucher wohl nicht. Für sie muß dann doch der einsame
Küstenstreifen her mit weiß-rosa Sand, türkisem Wasser und den
obligatorischen Palmen. Dies erläutern die beiden „Strandexperten“
Jean-Didier Urbain und Christoph Hennig, die den paradiesischen
Strandurlaub in all seinen Facetten unter die Lupe nehmen.
Schließlich gibt es das Strandparadies auch gleich vor der eigenen
Haustür: Genügt nicht der künstliche Strand mit künstlichem Sand und
Wellen, die ein- und ausschaltbar sind? Hier warten keine bösen
Überraschungen in Form von Dreck, Algen, Krabbeltieren oder zu lauten
Wellen. Man weiß was man hat: eine paradiesische Vorhersehbarkeit.
Jeder wird sein Paradies finden auf Reisen an die Strände dieser Welt und
sicher auch in diesem Film.
|
|
Vamos a la playa – searching for paradise
Forever man has tried to find paradise on earth. Nowadays many travel around the globe, trying to fulfil that dream.
No other landscape, no other place is so closely associated with the idea of paradise as the sea shore. Paradise seems to be somewhere between Gauguin’s Tahiti and the Seychelles. This film explores the origins and the development of the ideas of paradise and their connection to the beach. The film leads us from Carribean dream beaches on Jamaica and the Bahamas to Indian Ocean island paradieses and on to those North Sea beaches, where beach vacations became en vogue in the 18th century. The film takes a look at Gauguin’s picturing the South Sea paradise and reflects upon the rise of mass tourism in the 20th century. It even leads us to artificial beach paradises like “Seagaia” in Japan. Two “beach experts”, French historian Jean-Didier Urbain, and German sociologist Christoph Hennig give background information, sometimes bizarre facts about the “discovery” of beaches by the tourism industry, and personal ideas about their favourite way to spend “a day in paradise”.
|
|